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Chengde Steelworks

Jan Schirling

Bilingual report : English  and  German


Übersichtsplan / Sketch Map

Lageskizze Stahlwerk Chengde


Stahlwerk Chengde , Besuch am 11. Februar 2001

Vom Staatsbahnhof Chengde aus verläuft die bekannte Anschlußbahn über einen Paß und einem Zwischenbahnhof Richtung Westen zu einem Stahlwerk. Dieses befindet sich in einem nicht unbedeutenden Ort. Ob dieser noch zu Stadt Chengde gehört, konnte nicht ermittelt werden. Der im folgenden beschriebene Besuch in diesem Stahlwerk fand zu zweit statt. Es wurde ein über CITS organisierter Pkw benutzt. Begleiter waren neben dem Fahrer zunächst nur ein CITS-Guide. Die beschriebenen Örtlichkeiten finden sich in der beiliegenden Zeichnung wieder.

Vor Betreten des inneren Werkbereiches war das erste Ziel der dem Stahlwerk direkt vorgelagerte Rangierbahnhof. Dieser läßt sich über öffentliche Straßen durch ein Wohngebiet problemlos erreichen. Alle Werklokomotiven stehen, wie die auf der Anschlußbahn verkehrenden Maschinen, Rauchkammer voraus Richtung Westen. So müssen beim Fotografieren Rückwärtsfahrten akzeptiert werden, da die imposanten Werkanlagen am besten vormittags im Licht stehen. Im Bahnhof rangierte SY-1726 mit offenen Güterwagen und fuhr in dieser Zeit auch einmal ins Werk hinein. Abgestellt wartete SY-1639 dagegen auf neue Aufgaben. Neben dem Rangierbahnhof befindet sich die Eisenbahnwerkstatt für die Werkbahn. Folgende Lokomotiven konnten notiert werden: JS-5720 (z, am Führerhaus steht 5723), JS-6368 (k, mit großen Windleitblechen), JS-6227 (k) und JS-6217 (z).

Der Besuch des inneren Werkbereich gestaltete sich CITS-typisch zunächst nicht einfach. Obwohl die Genehmigung im Vorfeld bei CITS bestellt wurde, war der lokale Guide erst nach Ankunft eines von ihm verständigten Kollegen aus der Stadt Chengde in der Lage, unserer Forderung zu entsprechen.

Der erste Programmpunkt im Werk war die Hochofengruppe. Hier befinden sich fünf Öfen unterschiedlicher Größe (geschätzte Tagesproduktion zwischen 200 und 1.000 Tonnen). Durch diese kleinen Abmessungen wirken sie etwas ungewohnt für europäische Augen. Die Rohstoffzufuhr zur Hochbunkeranlage, die die allesamt im Betrieb stehenden Hochöfen versorgt, erfolgt auch in Chengde mittels Förderbänder von der Sinteranlage und der Kokerei aus. Leider stehen die Anlagen so dicht beieinander, daß nur wenige lichtmäßig optimale Stellen zum Fotografieren vorhanden sind.

Der Eisenbahnbetrieb in diesem Bereich war übersichtlich. Lok SY-0532 besetzte auf der nördlichen Seite der Hochofengruppe die Gleise für den Schlackenabstich. In regelmäßigen Abständen begab sich die Schlackenlok samt Wagen zu der nahen Schlackenkippe und entledigte sich hier ihrer Fracht. Dieses und die anschließenden Ausfahrten Richtung Hochöfen lassen sich ab Mittag gut umsetzen. Dagegen beschäftigte sich SY-1029 mit der Ver- und Entsorgung der Hochöfen mit Roheisenwagen auf der Südseite der Öfen. Die Roheisenlok fährt mit ihrer glühenden Ladung entgegengesetzt der Schlackenlok Richtung Westen zum Stahlwerk. Diese aus mehreren Roheisenwagen und Schutzwagen bestehenden Züge werden hierbei geschoben, was fotomäßig natürlich nicht optimal ist. Trotzdem ist das östliche Ende der Hochofengruppe ab Mittag für Fotos ebenfalls gut geeignet. SY-1029 konnte hier auch alleine beobachtet werden. Am gegenüber gelegenen Walzwerk finden hin und wieder Bedienungsfahrten statt, gesehen wurde SY-1726 und offene Güterwagen.

Im Stahlwerk konnte aus Zeitmangel trotz Suche leider nicht die Stelle entdeckt werden, an der Kohle für die Kokerei und das Eisenerz für die Sinteranlage von Eisenbahnwagen auf Förderbänder bzw. in ein Lager umgeschlagen werden. Durch ein gesehenes größeres Rohstofflager kann aber deren wahrscheinliche Position zumindest abgeschätzt werden.

Anschließend verließen wir den inneren Bereich und begaben uns zu einer etwas versteckten Straßenbrücke über ein Ausziehgleis. In diesem Bereich übergibt die Roheisenlok ihre Wagen an die am Stahlwerk rangierende Maschine, zum Zeitpunkt unseres Besuchs die SY-0048. Diese Stelle ist einerseits frei zugänglich, andererseits auch motivmäßig nachmittags sehr sehenswert.

Zum Abschluß wurde noch einmal zum Rangierbahnhof gefahren, wo weiterhin SY-1639 wartete.

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Chengde Steelworks , visited on Feb11th 2001

Starting at Chengde CNR-station the well-known industrial railway runs over a summit to the steelworks. This little factory is placed in a village called Gantang. I don't know if it belongs to the city of Chengde. The works railway only uses steam locomotives, inside the factory they're class SY. The described visit took part with another person and me. CITS organized a car and the guide. You can find the described places in the drawing.

Before entering the works area our first destination has been the freight yard. You can reach it on public roads through the village. Like on the main line all locos are running funnel first in western direction. Because the works scenery is best in the morning you must accept the backward side of the locos here. SY 1726 shunted open cars in the yard and served the steelworks. SY 1639 waited for new orders. Next to the yard there's the railway maintenance shop. We noted the following locos: JS 5720 (o.o.u., on the cabin No. 5723), JS 6368 (cold, with great plates), JS 6227 (cold) and JS 6217 (o.o.u.). The entry inside the works area was (typical CITS) not simple. We had ordered permission in advance but our guide had to phone another man coming from Chengde first. Then they could fulfil our demands.

The first destination inside was the blast furnace group. There are five furnaces with different capacities (I think between only 200 and 1.000 tons the day). They look unusual for European eyes. Conveyors are supplying the furnaces from the sintering and coking plant. Unfortunately the blast furnaces are very close together. So you have got only few light to make pictures. The rail transport was obvious : SY 0532 served the slag tracks on the northern side of the blast furnaces. Sometimes this loco carries its slag cars to the nearby slag tip to unload. You can photo this and the returnings in the afternoon. SY 1029 was responsible for serving the furnaces on their southside. This "iron loco" runs with its glowing load opposite to the "slag loco", it pushes the hot metal cars and savety car to the westernmost steel mill. Pushing is not such good for taking pictures but after noon it's very nice here, too. The rolling mill on the other side is served by rail several times, too. We saw SY 1726 with open cars there.

Because of lack of time we couldn't find the transshipment site where coal and iron ore for the coke and sintering plant are unloaded from the railway wagons. But we discovered a large raw material store, so we think it is there. We left the inner works area and went to a small and hidden road bridge crossing the railway. The pig iron transporting loco gives the hot metal cars to another engine at this place (SY 0048). The bridge is public and a nice photo spot in the afternoon. Finally, we saw SY 1639 still waiting in the yard.

On the next two days we saw the following engines on the line: JS 5132, 5634, 6226 und 6403, SY 0533, 0872, 1422 und 1726


Locomotives :

JS5132, 5634, 5720 (oou), 6216, 6217(oou), 6227(oou), 6368(oou), 6403
SY0048, 0532, 0533, 0872, 1029, 1422, 1639, 1726

Steelworks Chengde
Steelworks Chengde

Jan Schirling, Mar 4th 2001


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